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Rückblick auf den 20. internationalen Bodenseekongress

20. Internationaler Bodenseekongress 2026

Die Zukunft der Medizin am Bodensee

Wo Prävention, Wissenschaft und Praxis verschmelzen

12. September 2026 · Lilienberg Unternehmerforum, Ermatingen TG

Der Kongress in 180 Sekunden

Impressionen vom Kongress

Am 12. September 2026 verwandelte sich das Lilienberg Unternehmerforum in Ermatingen TG in einen Hotspot für die Medizin der Zukunft. Unter strahlendem Spätsommerhimmel und getragen von einer spürbar inspirierenden Aufbruchstimmung fand der 20. Internationale Bodenseekongress für Regulations- und Moderne Orthomolekulare Medizin statt. Rund 200 Fachpersonen – ein Kreis aus engagierten Ärzten, Therapeuten, Apothekern, Drogisten, Wissenschaftlern und Coaches – kamen zusammen, um die Lücke zwischen klassischer Evidenzmedizin und zukunftsweisender Prävention praxisnah zu schliessen.

Von ausgelaugten Böden zur epigenetischen Prägung

Schon zum Auftakt wurde deutlich, dass moderne Gesundheit weit vor der Praxistür beginnt. Dr.-Ing. Stefan Hügel schlug die fundamentale Brücke von ausgelaugten Agrarböden direkt zum menschlichen Organismus und zeigte auf, wie der Verlust von Humus den Mineralstoffkreislauf unterbricht und uns unseres enzymatischen Fundaments beraubt. Dass diese Defizite kein spätes Lebensrisiko, sondern eine frühe Weichenstellung sind, demonstrierte Dr. med. Udo Böhm. Seine Ausführungen zur Epigenetik verdeutlichten eindrucksvoll, wie Nährstoffmängel in der Schwangerschaft und den ersten sechs Lebensjahren das zelluläre Schicksal von Kindern unumkehrbar überschreiben können.

Intestinale Barrieren und blockierte Eisenschleusen

Die digestive Barriere rückte anschliessend ins Zentrum der Aufmerksamkeit, als der FHM-Praxis-Forschungsbeitrag von Matti Klinsmann die Bühne betrat. Er bewies anhand des Biomarkers I-FABP, dass selbst das beste nutritive Regime verpufft, wenn die Dünndarmschleimhaut geschädigt ist – lieferte mit dem HCK®-Trio (B9, B12, Selen) aber gleichzeitig den klinischen Reparaturnachweis für die Darmzotten. Wie komplex metabolische Blockaden agieren, legte Dr. Isabelle Herter-Aeberli von der ETH Zürich dar. Sie entschlüsselte das Paradoxon des Eisenmangels bei Übergewicht und zeigte, dass das viszerale Fettgewebe über chronische Schleichentzündungen (Silent Inflammation) das Entzündungshormon Hepcidin triggert, welches die Eisenschleusen im Darm rigoros verriegelt.

Dentale Saboteure und das hormonelle Kontrollzentrum

Der Nachmittag widmete sich den versteckten Saboteuren und übergeordneten Systemen des Körpers. Dr. med. dent. Helge Knüppel demonstrierte in seiner FHM-Masterarbeit, wie schmerzfreie Kieferknochendefekte als odontogene Störfelder den Organismus permanent mit gewebszerstörenden Mediatoren fluten und das biologische Altern (Inflamm-Aging) massiv beschleunigen – ein Zustand, der sich durch chirurgische Sanierung und das HCK®-Protokoll radikal umkehren lässt. Einen faszinierenden Blick auf das hormonelle Kontrollzentrum bot Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber. Er begeisterte das Auditorium mit dem «Wunderwerk Frau» und erklärte, warum ein Drittel aller Gene im weiblichen Körper völlig anders reguliert wird als im männlichen, gesteuert durch Östradiol und Progesteron als fundamentale Genregulatoren für Gefässe und Stoffwechsel.

Neuronale Synchronie und die Gesetze von Longevity

Den sichtbaren Beweis für die Kraft der Individualisierung lieferte Dr. Andreas Bettendorf, der mittels eindrucksvoller EEG-Messungen darlegte, wie massgeschneiderte Mikronährstoffstrategien die neuronale Synchronie und kognitive Leistungsfähigkeit im Gehirn optimieren. Den biomolekularen Schlussakkord setzte schliesslich Prof. Dr. Dr. med. Claus Muss mit seinem Plädoyer für die zelluläre Müllabfuhr. Er zeigte, dass echtes Longevity auf mitochondrialer Qualitätskontrolle und der Induktion von Autophagie beruht, um die biologische Ordnung im Alter aufrechtzuerhalten.

In seiner finalen Synthese brachte SfGU-Präsident Andreas Hefel die Essenz des Tages auf den Punkt: Gesundheit ist kein glücklicher Zufall, sondern das messbare Ergebnis einer bewusst gesteuerten, personalisierten Regulation. Beim anschliessenden Apéro und intensiven Networking klang ein geschichtsträchtiger Jubiläumskongress aus, der den Teilnehmenden weit mehr als nur Fachwissen mit auf den Weg gab – nämlich eine klare Vision für die Praxis von morgen. (red.)

«Moderne Regulationsmedizin» – exklusive Vor-Premiere am Bodenseekongress

Exklusive Vor-Premiere am Kongress: Unser neues Standardwerk

Mit grosser Freude durften wir am 20. Internationalen Bodenseekongress ein echtes Highlight präsentieren: Das neue Standardwerk «Moderne Regulationsmedizin» (1. deutsche Auflage 2026) feierte vor Ort eine exklusive Vor-Premiere! Für unser Fachpublikum war das Buch somit noch vor dem offiziellen Verkaufsstart erhältlich. Die eigentliche, offizielle Buchpremiere findet am 9. Oktober 2026 im Longevity-Salon in Berlin statt.

Ein herzliches Dankeschön gilt den zahlreichen Käuferinnen und Käufern am Bodensee für das überwältigende Interesse und das grossartige Feedback direkt vor Ort!

Das Werk der Autoren Andreas Hefel, Jürgen Kupferschmid und Christian Appelt führt das Wissen um die lebendige Selbstorganisation und Selbstregulation des menschlichen Organismus zusammen. Es dient als fundierter Wegweiser für eine zukunftsweisende, personalisierte Praxis.

Sie haben Ihr Exemplar am Kongress verpasst und möchten nicht bis zur Berlin-Premiere warten? Das Buch kann ab sofort direkt über die SfGU bezogen werden.

Bestellung per E-Mail: communications@sfgu.ch
Herausgeber & Verlag: SfGU – Stiftung für Gesundheit und Umwelt
Preis: EUR / CHF 49.– (zzgl. Versandkosten)

Ausblick & Herzliche Einladung

Save the Date

Reservieren Sie sich bereits heute den 11. September 2027 für den 21. Internationalen Bodenseekongress.

Nächstes Tagesseminar

Am Donnerstag, 5. November 2026, widmen wir uns im Marriott Zürich dem hochspannenden Thema «Der Bauplan des Schlafs». Bitte melden Sie sich frühzeitig an, da die Plätze begrenzt sind.

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20. Internationaler Bodenseekongress 2026

Die Zukunft der Medizin am Bodensee

Wo Prävention, Wissenschaft und Praxis verschmelzen

12. September 2026 · Lilienberg Unternehmerforum, Ermatingen TG

Der Kongress in 180 Sekunden

Impressionen vom Kongress

Am 12. September 2026 verwandelte sich das Lilienberg Unternehmerforum in Ermatingen TG in einen Hotspot für die Medizin der Zukunft. Unter strahlendem Spätsommerhimmel und getragen von einer spürbar inspirierenden Aufbruchstimmung fand der 20. Internationale Bodenseekongress für Regulations- und Moderne Orthomolekulare Medizin statt. Rund 200 Fachpersonen – ein Kreis aus engagierten Ärzten, Therapeuten, Apothekern, Drogisten, Wissenschaftlern und Coaches – kamen zusammen, um die Lücke zwischen klassischer Evidenzmedizin und zukunftsweisender Prävention praxisnah zu schliessen.

Von ausgelaugten Böden zur epigenetischen Prägung

Schon zum Auftakt wurde deutlich, dass moderne Gesundheit weit vor der Praxistür beginnt. Dr.-Ing. Stefan Hügel schlug die fundamentale Brücke von ausgelaugten Agrarböden direkt zum menschlichen Organismus und zeigte auf, wie der Verlust von Humus den Mineralstoffkreislauf unterbricht und uns unseres enzymatischen Fundaments beraubt. Dass diese Defizite kein spätes Lebensrisiko, sondern eine frühe Weichenstellung sind, demonstrierte Dr. med. Udo Böhm. Seine Ausführungen zur Epigenetik verdeutlichten eindrucksvoll, wie Nährstoffmängel in der Schwangerschaft und den ersten sechs Lebensjahren das zelluläre Schicksal von Kindern unumkehrbar überschreiben können.

Intestinale Barrieren und blockierte Eisenschleusen

Die digestive Barriere rückte anschliessend ins Zentrum der Aufmerksamkeit, als der FHM-Praxis-Forschungsbeitrag von Matti Klinsmann die Bühne betrat. Er bewies anhand des Biomarkers I-FABP, dass selbst das beste nutritive Regime verpufft, wenn die Dünndarmschleimhaut geschädigt ist – lieferte mit dem HCK®-Trio (B9, B12, Selen) aber gleichzeitig den klinischen Reparaturnachweis für die Darmzotten. Wie komplex metabolische Blockaden agieren, legte Dr. Isabelle Herter-Aeberli von der ETH Zürich dar. Sie entschlüsselte das Paradoxon des Eisenmangels bei Übergewicht und zeigte, dass das viszerale Fettgewebe über chronische Schleichentzündungen (Silent Inflammation) das Entzündungshormon Hepcidin triggert, welches die Eisenschleusen im Darm rigoros verriegelt.

Dentale Saboteure und das hormonelle Kontrollzentrum

Der Nachmittag widmete sich den versteckten Saboteuren und übergeordneten Systemen des Körpers. Dr. med. dent. Helge Knüppel demonstrierte in seiner FHM-Masterarbeit, wie schmerzfreie Kieferknochendefekte als odontogene Störfelder den Organismus permanent mit gewebszerstörenden Mediatoren fluten und das biologische Altern (Inflamm-Aging) massiv beschleunigen – ein Zustand, der sich durch chirurgische Sanierung und das HCK®-Protokoll radikal umkehren lässt. Einen faszinierenden Blick auf das hormonelle Kontrollzentrum bot Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber. Er begeisterte das Auditorium mit dem «Wunderwerk Frau» und erklärte, warum ein Drittel aller Gene im weiblichen Körper völlig anders reguliert wird als im männlichen, gesteuert durch Östradiol und Progesteron als fundamentale Genregulatoren für Gefässe und Stoffwechsel.

Neuronale Synchronie und die Gesetze von Longevity

Den sichtbaren Beweis für die Kraft der Individualisierung lieferte Dr. Andreas Bettendorf, der mittels eindrucksvoller EEG-Messungen darlegte, wie massgeschneiderte Mikronährstoffstrategien die neuronale Synchronie und kognitive Leistungsfähigkeit im Gehirn optimieren. Den biomolekularen Schlussakkord setzte schliesslich Prof. Dr. Dr. med. Claus Muss mit seinem Plädoyer für die zelluläre Müllabfuhr. Er zeigte, dass echtes Longevity auf mitochondrialer Qualitätskontrolle und der Induktion von Autophagie beruht, um die biologische Ordnung im Alter aufrechtzuerhalten.

In seiner finalen Synthese brachte SfGU-Präsident Andreas Hefel die Essenz des Tages auf den Punkt: Gesundheit ist kein glücklicher Zufall, sondern das messbare Ergebnis einer bewusst gesteuerten, personalisierten Regulation. Beim anschliessenden Apéro und intensiven Networking klang ein geschichtsträchtiger Jubiläumskongress aus, der den Teilnehmenden weit mehr als nur Fachwissen mit auf den Weg gab – nämlich eine klare Vision für die Praxis von morgen. (red.)

«Moderne Regulationsmedizin» – exklusive Vor-Premiere am Bodenseekongress

Exklusive Vor-Premiere am Kongress: Unser neues Standardwerk

Mit grosser Freude durften wir am 20. Internationalen Bodenseekongress ein echtes Highlight präsentieren: Das neue Standardwerk «Moderne Regulationsmedizin» (1. deutsche Auflage 2026) feierte vor Ort eine exklusive Vor-Premiere! Für unser Fachpublikum war das Buch somit noch vor dem offiziellen Verkaufsstart erhältlich. Die eigentliche, offizielle Buchpremiere findet am 9. Oktober 2026 im Longevity-Salon in Berlin statt.

Ein herzliches Dankeschön gilt den zahlreichen Käuferinnen und Käufern am Bodensee für das überwältigende Interesse und das grossartige Feedback direkt vor Ort!

Das Werk der Autoren Andreas Hefel, Jürgen Kupferschmid und Christian Appelt führt das Wissen um die lebendige Selbstorganisation und Selbstregulation des menschlichen Organismus zusammen. Es dient als fundierter Wegweiser für eine zukunftsweisende, personalisierte Praxis.

Sie haben Ihr Exemplar am Kongress verpasst und möchten nicht bis zur Berlin-Premiere warten? Das Buch kann ab sofort direkt über die SfGU bezogen werden.

Bestellung per E-Mail: communications@sfgu.ch
Herausgeber & Verlag: SfGU – Stiftung für Gesundheit und Umwelt
Preis: EUR / CHF 49.– (zzgl. Versandkosten)

Ausblick & Herzliche Einladung

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Reservieren Sie sich bereits heute den 11. September 2027 für den 21. Internationalen Bodenseekongress.

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