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Nachbericht: 14. Internationaler Bodenseekongress

Nachbericht: 14. Internationaler Bodenseekongress:

Für eine neue Gesundheitskultur aktiv: Ärzte, Therapeuten, Apotheker und Drogisten am Internationalen Bodenseekongress 2019

Mit den Themen, die am 14. Internationalen Bodenseekongress von hochkarätigen Referenten präsentiert wurden, liegt die Stiftung für Gesundheit und Umwelt (SfGU) am Puls der Zeit:

Die möglichen Auswirkungen von Umweltbelastungen wurden ebenso diskutiert, wie wirksame Ansätze zur Gesundheitsprävention. Sämtliche Fachvorträge und Diskussionsbeiträge postulierten einen Bewusstseinswandel für eine neue Gesundheitskultur.

Der 14. Internationale Bodenseekongress, der am 7. September 2019 im Lilienberg Unternehmerforum stattgefunden hat, legte die inhaltlichen Schwerpunkte auf schädliche Umwelteinflüsse, die das Regulationssystem des Menschen sabotieren können – insbesondere Phthalate, Schwermetalle und Aluminium in Parfum und Duftstoffen (endokrine Disruptoren) sowie mit Schadstoffen belastete Tätowiersubstanzen. Zum Teil bedenkliche Konzentrationen und Synergismen können ein lebenslanges gesundheitliches Risiko und gynäkologische Spätfolgen nach sich ziehen.

Wie sich eine kurzfristige Exposition durch elektromagnetische Felder (Mobilfunk) auf die Regulationsfähigkeit der Mitochondrien auswirken kann, zeigten die Ergebnisse von wissenschaftlichen Einzelfallexperimenten, die nun mit zusätzlichen Studien weiter erforscht werden sollen: ein hohes Protonenleck (Proton leak), eine abnehmende Zellkonzentration sowie nicht mehr adäquate Zellreaktionen auf einen weiteren Reiz (oxidativer Stress) sind mögliche Folgen für den Zellstoffwechsel, die zu beobachten waren.

Am Beispiel von Resveratrol wurden die Eigenschaften von Antioxidantien besprochen, die Schutz vor negativen Umwelteinflüssen und oxidativem Stress bieten. Um protektive Wirkungen zu erzielen und die empfohlene Tagesdosis von bis zu 390 Milligramm pro Tag bei einem 65 Kilogramm schweren Mann aufzunehmen, ist dieser sekundäre Pflanzenstoff z.B. auch Bestandteil von personalisierten Mikronährstoffmischungen.

Darüber hinaus standen am Bodenseekongress die positiven Effekte von körperlicher Aktivität auf die Immunregulation im Fokus präventiver Massnahmen – verbunden mit dem Appell, eine Bewegungsbiographie zu entwickeln, die keine langen Phasen von körperlicher Inaktivität habe. Körperliche Aktivität wirkt dem Immun-Risiko-Profil und der Immunseneszenz genauso entgegen, wie chronisch-entzündlichen Prozessen.

Da es mit den Methoden der konventionellen Medizin nicht gelingt, auf die Ursachen von Zivilisationskrankheiten Einfluss zu nehmen, wurde am 14. Internationalen Bodenseekongress eine neue Gesundheits-Kultur gefordert, die dem Ökosystem Mensch entspricht – ein sich selbst entwickelndes, selbst regenerierendes, selbst reparierendes und (zumindest gelegentlich) auch selbst reproduzierendes System, welches in ständigem Austausch mit seiner Umwelt steht. (JÜK)

Der 15. Internationale Bodenseekongress findet am 12. September 2020 statt.

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