19. Internationaler Bodenseekongress: Selbstregulation im Fokus – Präzisionsmedizin für die Zukunft

Der 19. Internationale Bodenseekongress der Stiftung für Gesundheit und Umwelt (SfGU) zeigte eindrucksvoll, wohin die Zukunft der Medizin führt: Gesundheit entsteht, wenn die Selbstregulation gezielt unterstützt wird.

Mehr als 200 Fachpersonen – von Ärzten und Therapeuten bis zu Apothekern und Drogisten – diskutierten im Lilienberg in Ermatingen TG, wie Prävention und Therapie gelingen, wenn biologische Systeme und Lebensführung konsequent zusammengedacht werden.

Impulse zum Auftakt

Andreas Hefel, Präsident der SfGU, machte in seiner Begrüssung deutlich: Die Zukunft der Medizin liegt in der Stärkung von Gesundheitsmanagement statt Krankheitsverwaltung.

Künstliche Intelligenz spiele dabei eine wichtige Rolle als Werkzeug zur Datenverarbeitung – doch sie könne den Menschen nicht ersetzen, weil sie keine komplexen Fragen stellen kann. Gerade diese Fragen seien der Schlüssel, um Wahrheit zu suchen, Zusammenhänge zu erkennen und Selbstregulation zu fördern. Das verlange, so Hefel, Freiheit, Respekt und Verantwortung, die nicht an Maschinen oder den Staat abgegeben werden dürfen.

Gesundheit beginnt in den Systemen – und endet in der Regulation

Alle Beiträge machten deutlich: Gesundheit ist nicht die Summe isolierter Organe oder Symptome, sondern das Ergebnis eines fein abgestimmten Zusammenspiels biologischer Systeme. Ob Mikrobiom, Zellen, Nervensystem oder Psyche – entscheidend ist die Fähigkeit zur Selbstregulation.

Vom Molekül zur Lebensführung

Die Referenten zeigten die Bandbreite:

  • Das Mikrobiom als Taktgeber für Verdauung, Immunität und Psyche (Prof. Dr. med. habil. Ulrich Amon).
  • Nukleotide als essenzielle Bausteine für Zellerneuerung und Energie (Dr. rer. nat. Peter Köppel).
  • Effektives Mikronährstoffmanagement als neue Dimension der Gesundheitsmedizin (Prof. Dr. Elmar Wienecke).
  • Schlaf und Lebensrhythmen als stärkstes Regulationssystem des Menschen (Prof. Dr. med. h.c. Günther W. Amann-Jennson).
  • Die Hirn-Darm-Achse als Schlüssel zur psychischen Stabilität (Prof. Dr. med. Undine Lang).

Damit schlug der Bodenseekongress den Bogen von molekularen Mechanismen bis zur ganzheitlichen Lebensführung.

Von der Messung zur Wirkung

Alle Vorträge stützten sich auf Studien, Biomarker und klinische Daten: von Zonulin und SCFA im Mikrobiom über HRV im Schlaf bis hin zu mitochondrialen Parametern in der Mikronährstoffmedizin.

Der Grundsatz Messen – Machen – Messen zog sich dabei wie ein roter Faden durch das Programm.

Von der Forschung in die Praxis

Greifbar wurde das Leitmotiv des Kongresses – Selbstregulation stärken durch Präzisionsmedizin – auch in zwei Masterarbeiten der FHM Bielefeld:

  • Christina Zöhrer belegte, dass Mikronährstoffe depressive Symptome lindern können – ein klinisch-psychiatrischer Anwendungsfall.
  • Dr. Mustafa Altindag zeigte, wie Führungskräfte durch individualisierte Mikronährstoffmischungen Stressresistenz und Schlafqualität verbessern können – ein Beispiel aus der Arbeitsmedizin.
Fazit: Selbstregulation stärken – Präzisionsmedizin in der Praxis

Der 19. Internationale Bodenseekongress machte deutlich: Moderne Prävention und Therapie bedeutet Integration. Ernährung, Mikronährstoffversorgung, Schlaf, Mikrobiom und Psyche sind untrennbar verbunden und müssen interdisziplinär gedacht werden.

Genau hier setzt die Regulations- und Moderne Orthomolekulare Medizin an – mit individuellen, datenbasierten Strategien statt Standardlösungen. Damit eröffnet sie Wege, Gesundheit zu erhalten – indem sie aktiv gestaltet wird, heute und in Zukunft.

Eindrücke vom Bodenseekongress 2025:

17. Internationaler Bodenseekongress: Lange gesund leben

In Zeiten explodierender Gesundheitskosten und stark steigender Krankenkassenprämien weisen gesundheitsorientierte Früherkennung und Präventivmedizin den Weg aus der Sackgasse. Am 17. Internationalen Bodenseekongress der Stiftung für Gesundheit und Umwelt (SfGU) standen Lösungen im Fokus, wie die Gesundheitsspanne proaktiv verlängert werden kann. Das Interesse daran war gross – mit fast 200 Gästen war die Fachtagung ausgebucht.

Dazu zählen für ihn eine personalisierte Ernährung und eine bedarfsgerechte Versorgung mit Mikronährstoffen, gezielte Bewegung (ca. 10‘000 Schritte pro Tag oder 20 Minuten Sport sind ausreichend!), eine Reduktion von Schadstoffbelastungen (z. B. Elektrosmog durch die Gabriel-Technologie), Entgiftung und der tägliche Einsatz von geeigneten Entspannungsmethoden (z. B. Farben und binaurale Beats mit dem ColorBox12-System).

Die Vorträge deckten ein entsprechend breites Spektrum ab und beschäftigten sich z.B. damit, wie Fastenkuren im Rahmen der sog. «Autophagie» die Reparatur von Zellen fördern.

Vorgestellt wurde die INUSpherese® – eine Methode zur Blutwäsche, von der insbesondere Patienten mit genetisch bedingten Entgiftungsstörungen profitieren können. Aufgezeigt wurde auch das Potenzial von Wasserstoffwasser für den Zellstoffwechsel und die Zellregeneration.

Den Möglichkeiten, die sich aus der Kombination von Mikronährstoffen und pflanzlichen Naturstoffen sowie der Regulation des Stoffwechsels ergeben, war ein weiteres Fachreferat gewidmet. Ebenso erfuhren die Teilnehmenden, wo der Ursprung der mentalen Energie zu finden ist und wie sie erhalten werden kann.


Die Inhalte des 17. Internationalen Bodenseekongresses werden redaktionell aufbereitet und zugänglich gemacht: Die OrthoNews – die Fachpublikation zur Tagung – erscheinen Mitte Oktober. Zudem werden alle Vorträge in voller Länge in der SALUSMED-Mediathek zu sehen sein.

Der 18. Internationale Bodenseekongress für Regulations- und Moderne Orthomolekulare Medizin findet am 7. September 2024 statt. (JÜK)

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